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Neue Lernkultur

 

 

Vor einigen Tagen hat für die Schülerinnen und Lehrpersonen das Schuljahr mit dem Start in eine neue Kultur des gemeinsamen Lernens und Lebens begonnen.

Neue Lernkulturich will

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Vision: An unserer Schule können ALLE nach ihren Fähigkeiten lernen und sich entfalten. Eine nachhaltige Lebens- und Lernkultur steht im Mittelpunkt.

Die Schulführungskräfte und eine Gruppe engagierter Lehrkräfte haben sich im vergangenen Frühjahr auf den Weg gemacht um dieser Vision ein Stück näher zu kommen. Um eigene Schritte in eine neue Lernkultur machen zu können, haben sie sich mit den Grundsätzen der Initiative „Schulen im Aufbruch“ auseinandergesetzt und die Pionierschule Ev. Schule Berlin Zentrum unter der Leitung von Frau Margret Rasfeld besucht.

Ergebnis ist ein Konzept das Lernen neu zu gestalten. Die Schülerinnen sollen in erster Linie befähigt werden, sich im Leben zurecht zu finden.

Eine globalisierte Welt, ihre hohe Veränderungsdynamik, die steigende Informationsflut und vieles mehr machen ein neues, zeitgemäßes Verständnis von Lernen und Bildung erforderlich. Das Lernen in sinnvollen Zusammenhängen, selbstbestimmt und mit Begeisterung, das Lernen im Leben, Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, Wertschätzung, Anerkennung und Beziehung – all das macht Lernen erfolgreich.

Das Fundament dieses Schulkonzeptes sind die UN- Leitsätze zur nachhaltigen Entwicklung von Bildung, denen zu folge Lernen nicht nur darin besteht, Wissen zu erwerben, sondern auch lernen zusammen zu leben, lernen zu handeln und lernen zu sein, sowie die Global Goals (17 Ziele zu nachhaltigen Entwicklung).

Um diesen neuen Weg einzuschlagen werden bereits in diesem Schuljahr erste Schritte gesetzt.

 

Projektorientiertes und kooperatives Lernen
„Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe.“ Konfuzius (553-473 v. Chr.)
Bereits Konfuzius hat festgestellt, dass Handeln sich nicht in der Theorie erlernen lässt, sondern im praktischen Tun. Deshalb stellt projektorientiertes Lernen in diesem Schuljahr einen wichtigen Lernbereich dar und ist zum festen Bestandteil des Stundenplans geworden. Einmal in der Woche ermöglichen Projekte, so Themen über die Fachgrenzen hinweg zu behandeln. Über mehrere Wochen arbeiten die Schülerinnen gemeinsam an einem Thema.

Verantwortung übernehmen als Bestandteil des Schulprogramms
Es gibt wichtige Herausforderungen in der Welt, für die wir Verantwortung übernehmen müssen: für unsere Mitmenschen, für unsere Nachbarschaft, für unsere Umwelt.
Deshalb suchen sich alle Schülerinnen in diesem Schuljahr selbstständig eine verantwortungsvolle Aufgabe im Gemeinwesen. Sie werden dabei von Lehrkräften begleitet und unterstützt.

Selbstorganisiertes und individualisiertes Lernen
Unsere Schülerinnen werden in Zukunft in verschiedenen Fächern ihr Lernen selbst organisieren. In Lernbüros entscheiden sie darüber, welchen Inhalt sie wann und wie lernen wollen. Sie bestimmen den Zeitpunkt für die notwendigen Leistungsnachweise selbst und übernehmen somit Verantwortung über ihr eigenes Lernen.
Die Schule hat sich auf den Weg gemacht. Ulrike Vedovelli, Schulleiterin der Fachschule ist stolz auf diese ersten gemachten Schritte. „Ich bin überzeugt, dass sie richtig sind. Wir wollen als Vorreiter vorangehen und mit dieser neuen Lernkultur diese Möglichkeit des neuen Lernens aufzeigen.“

www.schule-im-aufbruch.de

www.ev-schule-zentrum.de

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